Alles über die Duftnote Orangenbluete in Nischenparfums – Herkunft, Duftcharakter, Verwendung und die besten Düfte.
Orangenblüte (Citrus aurantium) gehört zu den edelsten und teuersten Blütenrohstoffen der Parfümerie. Aus denselben Blüten werden zwei verschiedene Aromamaterialien gewonnen: Neroli-Öl (durch Wasserdampfdestillation – frischer, luftiger) und Orangenblüten-Absolue (durch Lösungsmittelextraktion – reicher, honigartiger und wachsiger). Beide kommen aus der Bitterorangen-Blüte, aber ihr Duftcharakter unterscheidet sich erheblich.
Wie riecht Orangenblüte?
Orangenblüte riecht süßlich-blumig mit einer charakteristischen, fast milchigen Wärme und einem leicht indolischen Unterton – ähnlich wie Jasmin, aber heller und weniger animalisch. Die frischeste Variante ist Neroli-Öl, das zusätzlich zitronige Akzente trägt. In Parfums erzeugt Orangenblüte eine Assoziation mit Brautblüten, mediterranen Gärten und weißen Frühlingsblüten.
Orangenblüte in der Nischenparfümerie
Orangenblüte ist eine der Schlüsselnoten in modernen Floral-Gourmand-Düften. By Kilian Love Don’t Be Shy setzt Neroli und Orangenblüte als romantischen Einstieg. Sintra von Memo Paris nutzt Orangenblüte als Herzakkord neben Karamell. Printemps Blanc von Maison Mataha zeigt Orangenblüte in ihrer luftigsten, frühlingshaftesten Form.
Was ist der Unterschied zwischen Neroli und Orangenblüte?
Beide stammen aus der Blüte der Bitterorange, werden aber unterschiedlich gewonnen: Neroli entsteht durch Wasserdampfdestillation und riecht frischer, heller und zitroniger. Orangenblüten-Absolue wird durch Lösungsmittelextraktion gewonnen und riecht reicher, honigartiger, wachsiger und tiefer. Neroli ist für Kopfnoten ideal, Absolue für Herzakkorde und intensive Blütenparfums.
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Orangenblüte ist eine der wichtigsten Noten der Blumigen Düfte.